Zwetana Penova Connecting Design

Strategie & Innovation

Das Bild der Open Educational Resources als Geschäftmodell

Geschäftsmodelle für Open Educational Resources (OER) – der Titel des Workshops hörte sich vielversprechend an. Also machte ich mich vor ein paar Wochen auf den Weg in den Süden. Die Stuttgarter Innovationsagentur für IT und Medien (MFG) veranstaltete diese sehr gut besuchte und organisierte Veranstaltung. Meine Mitstreiter: zirka fünfzehn Frauen und Männer, vor allem aus dem Bereich der Erwachsenenbildung / Coaching, dazu ein Universitätsmitarbeiter (Schlagwort Moocs, was sonst?), ein Redakteur von Planet Schule und ein Verlagsvertreter. Eine bunte Mischung, zu der ich das Thema „Schule“ beisteuerte.
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Coding da Vinci – Hackathon mit Kulturdaten

Bei feinstem Sonnenschein versammelten sich am vergangenen Wochenende über 200 Club-Mate trinkende, lustige T-Shirts und Mützen tragende Hacker (ja, so heißen die Hackathon-Teilnehmer) in den Berliner Wikimedia-Räumen. Die Kombination von Daten und Kultur, die an diesen Tagen im Überfluss geboten wurde, hat sie angezogen. Denn für diese Gelegenheit hatten viele bedeutende wissenschaftliche und kulturelle Institutionen ihre digitalen Archive in Rahmen von „Coding da Vinci“ zum Spielen freigegeben.

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If you miss a beat, you create another! Improvisation im Design

Eine besondere Sommerdusche

Eine Sommerdusche kann man in jedem Baumarkt kaufen – DIN-normiert und TÜF-geprüft, aber was wäre mit einer eigenen Kreation? Der russische Künstler Vladimir Archipov hat eine ganze Sammlung von DIY-Produkten, die mal aus der Not, mal aus der Lust am Machen geboren wurden.

Eine selbstgemachte Sommerdusche ist auch dabei. Das Besondere an diesem Modell – es besteht aus alten, miteinander verbundenen Bustüren. Dieses bizzare Artefakt könnte genauso gut eine Kunstausstellung schmücken. Wie ist nun der Autor zur dieser Konstruktion gekommen? Ganz einfach – er wusste, wo die verschrotteten Busse standen und verspürte den großen Wunsch nach einer Sommerdusche. Also improvisierte er mit dem Vorhandenen.

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Open Educational Resources Konferenz 2013 – Weniger Verlag, mehr Service!

BarCamp OER13

Mutig, mutig. Stefan, Mitarbeiter eines Bildungsverlags, malt ein großes Buch in die Mitte, rund um das Buch dann mehrere kleine Kreise – die begleitenden digitalen Angebote. Ein Geschäftsmodell, das die Zukunft seines Verlags absichern soll. Könnt ihr mit dem Modell etwas anfangen oder sollte ich das Buch in der Mitte kleiner machen? fragt er die Runde.

Die Reaktion der Workshop-Teilnehmer, zumeist Lehrer und Pädagogen, ist eindeutig – danke, aber nicht so.

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Serendipity and the Machine

Die Gabe, nebensächlichen Details Aufmerksamkeit zu schenken und diese dann kreativ kombinieren zu können, hat schon viele wichtige Entdeckungen vorangetrieben. Hier ein paar Entdeckungen, die quasi per Zufall gemacht wurden: Röntgenstrahlen (eigentlich wollte der Physiker Henri Becquerel ausprobieren, ob natürlich fluoreszierende Materialien Röntgenstrahlen aussenden), synthetische Farben (der Chemiker William Perkin forschte nach einem Mittel gegen Malaria), Post-Its (der Chemiker Spencer Silver suchte verzweifelt nach einem neuen Superkleber) und ach, die Chocolate Chip Cookies verdanken wir auch dem Zufall, dass der legendäre Ruth Graves Wakefield im Jahr 1930 die Kuvertüre ausging.

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Personas-Methode – konsequent und gezielt

Wie hilfreich sind Personas für die Produktentwicklung tatsächlich? Überhaupt nicht, Personas sind künstlich, abstrakt und fiktiv, so Jason Fried von 37signals. Der Mitgründer des innovativen Web-Application-Unternehmens stellt sich trotzig. Dabei wird die Methode von verschiedenen nutzerzentrierten Prozessen, sei es beim Design-Thinking, Service-Design oder in der klassischen Usability, als sehr nützlich eingestuft.

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Re:publica 13 : Wo kann ich das Lernen lernen?

Mein persönliches kleines Re:publica-Highlight waren 2 Vorträge auf der Bühne 6 am Tag 3. Lisa Rosa und Jöran Muuß-Merholz – zwei Leitfiguren in der Bildungsdiskussion – haben in knappen Reden ihre Pointen zum Ist-Zustand des digitalen Lernens vorgestellt. Subjektiv, bodenständig und ohne erhobenen Zeigefinger haben sie gute und schlechte Aspekte aufgezeigt. Über die guten hat Lisa Rosa berichtet, die schlechten hat dann Jöran vorgestellt.

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